Ist die Prüfung einer Familienstiftung mehr als nur eine formale Pflicht?

Autor: Krzysztof Pawlusek, Bartosz Rupiński

Familienstiftung soll der langfristigen Verwaltung und dem Schutz von Vermögenswerten dienen, aber seine Natur Schaffung Das bedeutet nicht, dass die Lösungen nach ihrer Einführung über die gesamte Laufzeit hinweg angemessen bleiben. Daher ist es ratsam, regelmäßig zu überprüfen, ob die Aktivitäten der Stiftung noch mit ihren Annahmen übereinstimmen und keine neuen rechtlichen, steuerlichen oder organisatorischen Risiken mit sich bringen.

Ein geeigneter Zeitpunkt für eine solche Überprüfung kann obligatorisch sein. Prüfung einer Familienstiftung. Obwohl es gesetzlich vorgeschrieben ist, muss es keine bloße Formalität sein. Richtig durchgeführt, kann es dazu beitragen, Probleme frühzeitig zu erkennen und deren potenzielle Auswirkungen zu begrenzen.

Muss jede Familienstiftung einer Prüfung unterzogen werden?

Ja, gemäß Artikel 79 Absatz 1. Gesetz vom 26. Januar 2023 über Familienstiftungen (nachfolgend als „“ bezeichnet)Gesetz über die Russische Föderation") Jede Familienstiftung ist ausnahmslos verpflichtet, dies mindestens einmal alle vier Jahre zu tun. Jahre, um eine Prüfung zu bestehen.

Wichtig ist, dass der Vierjahreszeitraum ab dem Zeitpunkt der Gründung der Familienstiftung in der Organisation zu berechnen ist., auf das in Artikel 23 Absatz 1 des Gesetzes über die Russische Föderation Bezug genommen wird, d. h. ab der Erstellung der Gründungsurkunde oder der Bekanntmachung des Testaments. Dies ist von großer Bedeutung, da die Registrierung einer Familienstiftung selbst Zeit in Anspruch nehmen kann. sogar ein Dutzend oder so MonateDas bedeutet, dass ein Teil der vierjährigen Frist abläuft, bevor die Stiftung in das Register eingetragen wird.

Man sollte auch bedenken, dass einige Familienstiftungen jährlich einer Prüfung unterzogen werden.Dies gilt für Stiftungen, deren Jahresabschlüsse den Vorschriften entsprechen. Gesetz vom 29. September 1994 über die RechnungslegungSie unterliegen der obligatorischen Abschlussprüfung. Gemäß Artikel 64 Absatz 1 Nummer 4 des Rechnungslegungsgesetzes umfasst diese Verpflichtung unter anderem Unternehmen, die im vorangegangenen Geschäftsjahr mindestens zwei der folgenden drei Bedingungen erfüllt haben:

  • beschäftigte durchschnittlich mindestens 50 Mitarbeiter pro Jahr.
  • verfügte über ein Vermögen von mindestens 3,125 Millionen Euro oder
  • erzielte Nettoerlöse aus dem Verkauf von Waren und Produkten in Höhe von mindestens 6,25 Millionen Euro.

Beispiel 1

Die Gründungsurkunde der Familienstiftung wurde in Form einer notariellen Urkunde verfasst. 30. Mai 2025 r. An diesem Tag wurde innerhalb der Organisation eine Familienstiftung gegründet. Sie wurde jedoch nur in das Register der Familienstiftungen eingetragen. 30. Mai 2026 r.

Unter der Annahme, dass der vierjährige Zeitraum zwischen den Audits ab dem Zeitpunkt der Gründung einer Familienstiftung in der Organisation zu berechnen ist, sollte das erste Audit durchgeführt werden spätestens bis zum 30. Mai 2029

Die Vierjahresfrist bedeutet jedoch nicht, dass es sich lohnt, bis zum Ende des Zeitraums mit der ersten umfassenden Überprüfung der Grundlage zu warten. Bereits in der Anfangsphase der Geschäftstätigkeit empfiehlt es sich, unter anderem die angewandten Abrechnungsmethoden, die wirtschaftliche Rechtfertigung einzelner Aktivitäten und die Übereinstimmung der durchgeführten Aktivitäten mit dem Katalog zulässiger Aktivitäten einer Familienstiftung zu überprüfen. Eine frühzeitige Prüfung kann dazu beitragen, Unregelmäßigkeiten aufzudecken, bevor diese erhebliche rechtliche oder steuerliche Risiken verursachen.

Wer führt die Prüfung durch?

Gemäß dem Wortlaut von Artikel 77 Absatz 1 des Gesetzes über die Russische Föderation wird die Prüfung durchgeführt von Wirtschaftsprüfungsgesellschaft oder Team von Wirtschaftsprüfern Die Mitglieder werden von der Begünstigtenversammlung ernannt. Artikel 77 Absatz 2 des Gesetzes der Russischen Föderation legt fest, dass das Prüferteam folgende Mitglieder umfasst:

  1. Wirtschaftsprüfer
  2. Steuerberater,
  3. Rechtsanwalt oder Rechtsberater.

Darüber hinaus führt Artikel 78 des Gesetzes über die Russische Föderation die Anforderung ein, Unabhängigkeit der Personen, die die Prüfung durchführenDas bedeutet, dass der Wirtschaftsprüfer kippen eine Person sein, die während des Prüfungszeitraums oder während der Durchführung der Prüfung war an den Aktivitäten der Stiftung beteiligt, war an ihren Entscheidungen beteiligt oder erbrachte Beratungsleistungen und Finanzprüfungen für das Unternehmen.

Mówiąc prościej, Die Prüfung sollte von jemandem durchgeführt werden, der nicht zuvor an der Entwicklung der nun zu bewertenden Lösungen mitgewirkt hat.. Wenn eine bestimmte Anwaltskanzlei oder Steuerberatungsfirma einer Familienstiftung während des Prüfungszeitraums fortlaufende Beratung geleistet hat, sollten ihre Vertreter dieselbe Stiftung später nicht prüfen.

Was genau ist ein Audit?

Eine Prüfung einer Familienstiftung dient der Überprüfung, ob die Stiftung ordnungsgemäß und im Einklang mit den von ihr selbst festgelegten Grundsätzen arbeitet. Sie umfasst insbesondere:

  • Verwaltung des Stiftungsvermögens, d.h. die Art und Weise, wie das Unternehmen sein Vermögen verwaltet und Entscheidungen in Bezug auf das Eigentum trifft;
  • Verbindlichkeiten eingeheneinschließlich des Abschlusses von Verträgen und der Vornahme anderer Handlungen, die die Verpflichtung zur Zahlung oder zur Erbringung einer bestimmten Dienstleistung beinhalten;
  • Begleichung der Verpflichtungeneinschließlich der Überprüfung, ob die Stiftung ihren Verpflichtungen ordnungsgemäß und fristgerecht nachkommt;
  • Vergleiche nach öffentlichem RechtIm Wesentlichen geht es um Steuern. Eine Prüfung kann helfen festzustellen, ob die Stiftung Aktivitäten außerhalb des gesetzlichen Rahmens durchführt, was dazu führen könnte, dass Einkünfte mit dem Körperschaftsteuersatz von 25 % besteuert werden, und ob bestimmte Vorteile für den Stifter oder die Begünstigten nicht als steuerpflichtige Vorteile oder sogenannte verdeckte Gewinne gelten sollten. Die Prüfung kann auch Folgendes umfassen: Marktgängigkeit von mit verbundenen Unternehmen abgeschlossenen Transaktionen;
  • Übereinstimmung der Aktivitäten der Stiftung mit den gesetzlichen Bestimmungen, ihrem Zweck und den internen Dokumenten, vor allem das Gesetz.

Beispiel 2

Eine Familienstiftung erwirbt regelmäßig Wohnungen mit der Absicht, diese gewinnbringend weiterzuverkaufen. Der Stifter geht davon aus, dass die Stiftung, da sie über ihr Vermögen verfügen kann, die so erzielten Einkünfte von der für Familienstiftungen geltenden Steuerbefreiung profitiert. Allerdings erfasst Artikel 5 Absatz 1 Nummer 1 des russischen Bundesgesetzes die Veräußerung von Immobilien, die ausschließlich zum Weiterverkauf erworben wurden, nicht. Daher unterliegen die Einkünfte aus solchen Aktivitäten der Steuerbefreiung. 25 % Körperschaftssteuer gemäß Artikel 24r Absatz 1 CIT-Gesetz.

Wird dieses Verhalten nicht frühzeitig erkannt, kann die Stiftung nach einigen Jahren mit erheblichen Steuerrückständen zuzüglich Zinsen konfrontiert sein. Eine frühzeitige Aufdeckung des Problems im Rahmen einer Betriebsprüfung ermöglicht die rasche Optimierung des Geschäftsmodells und begrenzt die potenziellen steuerlichen Folgen.

Beispiel 3

Der Stifter gewährte der Familienstiftung ein langfristiges, zinsloses Darlehen in der Annahme, dass die Zinsfreiheit steuerliche Neutralität bedeute. Der Direktor des Nationalen Steuerinformationsdienstes (KIS) stellte in einer individuellen Steuervorbescheids vom 28. August 2025 (Aktenzeichen) fest, dass dies nicht der Fall ist. 0111-KDIB1-2.4010.299.2025.2.BDEs wurde festgestellt, dass ein solches Darlehen keinen sogenannten versteckten Gewinn für die Stiftung darstellt, die Auslegung bezog sich jedoch ausschließlich auf die körperschaftsteuerlichen Folgen für die Stiftung. Der Stifter kann weiterhin Risiken ausgesetzt sein, die sich aus Folgendem ergeben: Artikel 23o, Absätze 1 und 2 EinkommensteuergesetzDemnach sollten Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen zu Marktbedingungen erfolgen, und die Behörde kann das Einkommen des Steuerpflichtigen ermitteln, ohne die sich aus der Beziehung ergebenden Umstände zu berücksichtigen. Bereits 2026 lehnten die Behörden ähnliche Auslegungen ab. Folglich könnte die Behörde versuchen, das Einkommen des Gründers anhand des marktüblichen Zinssatzes für das Darlehen zu ermitteln, während die Zinsen für ein privat gewährtes Darlehen grundsätzlich dem Marktzins unterliegen. 19% Einkommensteuer gemäß Artikel 30a Absatz 1 Nummer 1 des EinkommensteuergesetzesDie frühzeitige Erkennung dieses Risikos durch ein Audit ermöglicht die Überprüfung der Marktgängigkeit der vereinbarten Finanzierungsbedingungen, bevor sich in den kommenden Jahren potenzielle Zahlungsrückstände anhäufen.

Die einzelnen Prüfungsaktivitäten umfassen drei Bereiche: Recht, Steuern und BuchhaltungJede dieser Überprüfungen untersucht unterschiedliche Aspekte der Tätigkeit der Stiftung, die es uns gemeinsam ermöglichen, zu beurteilen, ob sie ordnungsgemäß, sicher und im Einklang mit ihren zugrunde gelegten Annahmen arbeitet.

Recht – Arbeitet die Stiftung im Einklang mit den beschlossenen Grundsätzen?

Der rechtliche Teil der Prüfung umfasst im Wesentlichen Folgendes:

  • Übereinstimmung der Aktivitäten der Stiftung mit den gesetzlichen Bestimmungen, ihrem Zweck und den internen Dokumenteninsbesondere das Gesetz;
  • Verwaltung des Stiftungsvermögenseinschließlich der Frage, wie Entscheidungen über das Vermögen getroffen werden;
  • Eingehen und Erfüllen von Verpflichtungenunter anderem durch die Analyse abgeschlossener Verträge und der Art und Weise, wie die sich daraus ergebenden Verpflichtungen erfüllt werden;
  • das ordnungsgemäße Funktionieren der Organe der Stiftung, einschließlich der Verantwortung der Mitglieder dieser Organe sowie der von ihnen gefassten Resolutionen und Beschlüsse.

Steuern – Führt die Arbeitsweise der Stiftung zu einer zusätzlichen Belastung?

Der Steuerbereich ermöglicht es uns zu überprüfen, ob die Aktivitäten der Stiftung und die einzelnen Transaktionen ordnungsgemäß verbucht werden. Die Prüfung kann unter anderem Folgendes umfassen:

  • korrekte Erfassung und steuerliche Einordnung der von der Stiftung durchgeführten Tätigkeiten;
  • Übereinstimmung der durchgeführten Tätigkeit mit dem gesetzlichen Katalog der zulässigen Tätigkeiten einer FamilienstiftungDenn die Nutzung von Produkten, die über diesen Katalog hinausgehen, kann eine Besteuerung des Einkommens mit dem Körperschaftsteuersatz von 25 % nach sich ziehen;
  • korrekte Qualifikation Vorteile für den Gründer und die Begünstigteneinschließlich der Ermittlung sogenannter versteckter Gewinne (Beispiel 3);
  • Transaktionen mit verbundenen Unternehmen und die Korrektheit der Verrechnungspreisabrechnungen;
  • Rechtzeitigkeit und Richtigkeit anderer Steuerzahlungen und sonstiger öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen.

Buchhaltung – Spiegelt die Buchhaltung die Vorgänge in der Stiftung korrekt wider?

Im Bereich der Rechnungslegung wird im Rahmen der Prüfung primär untersucht, ob die Bücher und Berichte der Stiftung deren Vermögen und Finanzlage korrekt widerspiegeln. Dies umfasst:

  • Weg Erfassung von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und einzelnen Transaktionen;
  • Korrektheit der angewandten Buchführungs- und Rechnungslegungsgrundsätze;
  • Übereinstimmung der Buchhaltungsdaten mit den Belegen;
  • die ordnungsgemäße Aufstellung des Jahresabschlusses und die Berücksichtigung wesentlicher Ereignisse im Zusammenhang mit der Stiftung darin.

Diese drei Bereiche sollten stets umfassend geprüft werden. Eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung kann negative steuerliche Folgen haben, während eine fehlerhafte Buchung einer Transaktion die Steuerabwicklung erschweren oder zu Fehlinterpretationen führen kann. Daher sollte die Prüfung unter Berücksichtigung aller Aspekte der Stiftung erfolgen und sich nicht auf die Überprüfung eines einzelnen ausgewählten Bereichs beschränken..

Die Prüfung mündet in einem Bericht, der gemäß Artikel 81 Absatz 1 des Gesetzes der Russischen Föderation dem Vorstand der Familienstiftung vorgelegt wird. Dieses Dokument fasst die Ergebnisse der Prüfer zusammen. weist auf festgestellte Unregelmäßigkeiten hin oder Risikogebiete und kann Empfehlungen zum Weiterbetrieb der Stiftung enthalten. Das bedeutet, dass die Prüfung über die reine Inspektion hinausgeht, sondern dem Management konkrete Erkenntnisse liefert, um Prozesse zu optimieren und künftige Risiken zu minimieren. Letztendlich erhält die Familienstiftung nicht nur die Erfüllung ihrer gesetzlichen Verpflichtung und die Gewissheit, für die nächsten vier Jahre abgesichert zu sein, sondern auch ein klares Bild ihrer rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Situation sowie konkrete Empfehlungen von Fachleuten.

Gibt es Konsequenzen, wenn keine Prüfung einer Familienstiftung durchgeführt wird?

 

Obwohl die Durchführung einer Prüfung eine gesetzliche Verpflichtung einer Familienstiftung ist. Das russische Föderationsgesetz sieht derzeit keine gesonderte Sanktion für die Nichtdurchführung einer Prüfung innerhalb der vorgeschriebenen Frist vor.Insbesondere sehen die strafrechtlichen Bestimmungen des Gesetzes der Russischen Föderation keine automatische Geldbuße bei einem Verstoß gegen die sich aus Artikel 79 ergebende Verpflichtung vor. Artikel 128 des Gesetzes der Russischen Föderation sieht zwar eine strafrechtliche Haftung vor, diese bezieht sich jedoch auf die in Artikel 84 genannten Informationspflichten und nicht auf die direkte Pflicht zur Durchführung einer Prüfung.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Prüfungspflicht ignoriert werden kann.Die Unterlassung einer Prüfung stellt einen Verstoß gegen die gesetzliche Pflicht dar und kann erhebliche Folgen haben, beispielsweise für die Beurteilung der ordnungsgemäßen Funktion der Stiftungsorgane oder für die Eintragung ins Grundbuch. Sollte eine solche Unterlassung der Stiftung darüber hinaus Schaden zufügen, ist die mögliche Haftung der für die Geschäftsführung Verantwortlichen im Einzelfall ebenfalls zu prüfen.

Was mehr ist, Das Fehlen einer spezifischen Sanktion könnte sich in naher Zukunft ändern.. Der Entwurf des Gesetzes zur Überprüfung der Familienstiftung vom 11. Juni 2026 erwähnt ausdrücklich die Möglichkeit, Sanktionen für die Nichtdurchführung einer obligatorischen Prüfung einzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind jedoch weder die Art einer solchen Sanktion noch deren Höhe noch die betroffene Stelle festgelegt. Daher handelt es sich vorerst um eine Richtlinie für mögliche Änderungen, nicht um eine verbindliche Regelung.

Ist der Prüfbericht einer Familienstiftung öffentlich?

Der Prüfbericht einer Familienstiftung unterliegt derzeit keiner Veröffentlichungspflicht – er muss jedoch einer internen Analyse unterzogen werden. Das Gesetz der Russischen Föderation sieht die interne Weiterleitung vor: Gemäß Artikel 81 Absatz 1 wird der Bericht dem Vorstand der Stiftung vorgelegt, der ihn dann dem Aufsichtsrat und, falls kein Aufsichtsrat eingerichtet wurde, der Begünstigtenversammlung bei der nächsten Sitzung vorlegt.

Das Gesetz sieht jedoch keine Verpflichtung zur Veröffentlichung des Berichts vor, beispielsweise auf einer Website, oder zur Einreichung in ein öffentlich zugängliches Register. Dies ist auch aus praktischer Sicht wichtig – ein Prüfbericht kann Informationen über Unregelmäßigkeiten, Steuerrisiken, Verbindlichkeiten, Transaktionen mit verbundenen Unternehmen oder die Verwaltung von Familienvermögen enthalten. Daher dient er in der Regel den Leitungsorganen der Stiftung primär dazu, deren Leistung zu beurteilen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

Es ist wichtig, zwischen dem Prüfungsbericht einer Familienstiftung und den Unterlagen im Zusammenhang mit der Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer zu unterscheiden. Es handelt sich hierbei um separate Verfahren, die unterschiedlichen Regelungen unterliegen, und die Pflicht zur Finanzberichterstattung beinhaltet nicht automatisch die Verpflichtung, den Bericht gemäß Artikel 81 des russischen Föderationsgesetzes zu veröffentlichen.

 

Mögliche Gesetzesänderungen hinsichtlich der Prüfung von Familienstiftungen

 

Die Regeln für die Durchführung einer Prüfung einer Familienstiftung könnten in naher Zukunft präzisiert werden.Der Entwurf der Überarbeitung des Familienstiftungsgesetzes vom 11. Juni 2026, der im Rahmen der Arbeiten des Ministeriums für Entwicklung und Technologie und des Finanzministeriums erstellt wurde, benennt die Notwendigkeit, Leitlinien für Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Rechtsberater und Steuerberater zu entwickeln, die an Prüfungen von Familienstiftungen beteiligt sind. Dies dient in erster Linie der Vereinheitlichung der Prüfverfahren.

Mögliche Gesetzesänderungen umfassen auch die Möglichkeit, auf Antrag oder Verlangen des Begünstigten eine Prüfung durchzuführen, deren Umfang in bestimmten Fällen auf ausgewählte Bereiche zu beschränken und Besonders wichtig ist die Einführung von Sanktionen bei Nichtdurchführung eines obligatorischen Audits.Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich jedoch um Empfehlungen im Entwurf der Überprüfung und nicht um verbindliche Vorschriften.

Summe

Eine Prüfung einer Familienstiftung muss nicht einfach nur eine weitere lästige Pflicht sein, die abgehakt wird. Richtig eingesetzt, kann sie dem Stifter und dem Vorstand deutlich mehr bieten.: darzulegen, ob das gewählte Betriebsmodell noch sicher ist, ob die Abwicklungen ordnungsgemäß durchgeführt werden und ob im Rahmen der Stiftungstätigkeit keine Risiken entstehen, die sich in einigen Jahren zu einem ernsthaften steuerlichen oder rechtlichen Problem entwickeln könnten.

Man sollte auch bedenken, dass es umso einfacher ist, Unregelmäßigkeiten zu beheben, je früher sie entdeckt werden. Dies betrifft die Art und Weise der Geschäftsabwicklung, die Abrechnung mit Begünstigten, Transaktionen mit verbundenen Unternehmen sowie die Übereinstimmung der Stiftungstätigkeit mit ihrer Satzung und ihren Bestimmungen. Obwohl die Bestimmungen derzeit keine spezifische Sanktion für die Nichtdurchführung einer Abschlussprüfung vorsehen, können aufgrund der gesetzlichen Natur dieser Verpflichtung andere rechtliche Konsequenzen im Zusammenhang mit der Nichtdurchführung nicht gänzlich ausgeschlossen werden, insbesondere solche, die indirekt die gesellschaftsrechtlichen oder registrierungsrechtlichen Angelegenheiten der Stiftung betreffen können. Gleichzeitig werden im Rahmen der laufenden Überarbeitung des russischen Stiftungsgesetzes explizite Sanktionen für die Nichtdurchführung einer obligatorischen Abschlussprüfung geprüft.

BTTP unterstützt Familienstiftungen in umfassende Rechts-, Buchhaltungs- und Steuerberatungsleistungen, einschließlich Wirtschaftsprüfung. Wenn die Prüfung Ihrer Familienstiftung ansteht oder Sie diese früher durchführen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.