Lösungen für
Gesundheitseinrichtungen und Ärzte

Transformation und Nachfolge der primären Gesundheitsversorgung

– Wie können die Kontinuität und Stabilität der Einrichtung gewährleistet werden?

Die Führung einer medizinischen Grundversorgung (PHC) als Einzelunternehmen (SMP) ist eine beliebte Lösung, birgt jedoch erhebliche Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Nachfolge und dem Weiterbetrieb der Einrichtung. Nach dem Tod des Inhabers kann das Unternehmen im Rahmen einer Nachfolgeregelung maximal zwei Jahre lang von den Erben geführt werden. Nach diesem Zeitraum läuft die Nachfolgeregelung in der Regel aus, und es muss eine Entscheidung über die Zukunft der Klinik getroffen werden.

Zwei Jahre sind eine sehr kurze Zeit, um die Formalitäten und Verhandlungen mit dem Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ) abzuschließen. In dieser Zeit müssen die Erben klären, ob und in welcher Form die Klinik weitergeführt wird, und sicherstellen, dass Verträge gesichert sind und der Betrieb fortgeführt wird.

Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine Gesellschaft – ein Weg zur Sicherung der Stabilität der medizinischen Grundversorgung

Um die Kontinuität der Dienstleistungen und des Betriebs einer medizinischen Einrichtung zu gewährleisten, lohnt es sich, die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Betracht zu ziehen. Diese Unternehmensform ermöglicht die Weiterführung des Betriebs der primären Gesundheitseinrichtung, ohne dass im Todesfall des Eigentümers das Risiko einer Schließung besteht.

Bei der Transformation müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden, beispielsweise:

  • Eigentumsstruktur – das Eigentumsmodell sollte an die Bedürfnisse des aktuellen Eigentümers und die Zukunftspläne der Einrichtung angepasst sein.
  • Nachfolgefragen – Soll die primäre Gesundheitseinrichtung an die Familie übertragen werden, lohnt es sich, rechtliche Lösungen zu entwickeln, die eine reibungslose Übergabe der Leitung ermöglichen.
  • Entwicklung und Finanzierung – die Umwandlung in eine Gesellschaft ermöglicht eine einfachere Nutzung der Fremdfinanzierung und die Planung der weiteren Entwicklung der Klinik.
  • Organisationsstruktur – Die Transformation ermöglicht die Entwicklung geeigneter Managementprozesse und die Einführung von Mechanismen, die zukünftige Eigentümerwechsel erleichtern.

Bei einem größeren Betriebs- und Vermögensumfang kann auch die Gründung einer Familienstiftung als Form der langfristigen Sicherung der Betriebsstabilität und des Fortbestands in Betracht gezogen werden.

Vorteile der Umwandlung von POZ in ein Unternehmen

Der Betrieb einer Einrichtung der primären Gesundheitsversorgung als Einzelunternehmen (JDG) kann hinsichtlich Entwicklung und Management Einschränkungen mit sich bringen. Die Umwandlung in eine Gesellschaft ermöglicht:

  • Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität – die Anlage wird mit dem Tod des Eigentümers nicht geschlossen und ihr Betrieb kann von der Familie oder Partnern fortgeführt werden.
  • Vereinfachung der Unternehmensführung – das Unternehmen ermöglicht eine bessere Aufteilung der Verantwortlichkeiten und die Einführung einer transparenteren Organisationsstruktur.
  • Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung – größere Flexibilität bei der Fremdfinanzierung und Investitionen in die Klinikentwicklung.
  • Anpassung an zukünftige Veränderungen – ermöglicht die reibungslose Einarbeitung neuer Personen in die Leitung der Einrichtung, sowohl innerhalb der Familie als auch externer Fachkräfte.

Transformationsplanung – der Schlüssel zum Erfolg

Der Prozess der Umwandlung einer Einzelfirma (JDG) in eine Gesellschaft erfordert eine sorgfältige Planung und Analyse der individuellen Bedürfnisse des Inhabers und des Unternehmens. Unsere Beratungsleistungen umfassen:

  • Analyse der Vermögenswerte des Eigentümers, einschließlich Immobilien, Ausrüstung, Rechte an geistigem Eigentum, Lizenzen und anderer Vermögenswerte, die im Rahmen der primären Gesundheitsversorgung genutzt werden, aber auch solche, die Eigentum des Eigentümers sind, aber nicht für geschäftliche Zwecke genutzt werden.
  • Analyse der Pläne des Eigentümers – sowohl im Hinblick auf die Nachfolge als auch auf die zukünftige Geschäftstätigkeit des Unternehmens.
  • Berücksichtigung unterschiedlicher Modelle – sowohl der primären Gesundheitsversorgung als auch anderer Eigentümervorhaben.
  • Analyse der Verträge mit dem Nationalen Gesundheitsfonds – um einen reibungslosen Übergang zur neuen Betriebsform zu gewährleisten und die weitere Finanzierung sicherzustellen.
  • Ein Vorschlag für eine Eigentümerstruktur – um langfristig eine effiziente Verwaltung der Einrichtung sicherzustellen und Nachfolgepläne zu regeln.

Eine ordnungsgemäß durchgeführte Änderung der Rechtsform einer Einrichtung der primären Gesundheitsversorgung ermöglicht nicht nur eine effektive Verwaltung der Einrichtung und eröffnet neue Möglichkeiten, sondern auch ihre Entwicklung, Stabilität und Beseitigung der mit der Nachfolge verbundenen Risiken.

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Anna Zagierska
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